gzip steht fßr GNU zip und ist unter Linux wohl die am häufigsten genutzte Komprimierungsmethode.
Mit gzip gepackten Dateien verpasst man in der Regel die Dateiendung .gz.
Zum Entpacken von gzip-Archiven kann der Befehl gunzip eingesetzt werden, welcher selbige Optionen wie gzip hat.
Das Komprimieren einer Datei mit gzip (Syntax):
gzip [options] Datei [weitere Dateien]
| Optionen | Beschreibung |
-1Â … -9 |
Gibt den Komprimierungsgrad an. 1 ist schnell aber gering komprimiert.Default ist 5. |
-r |
Dateien werden einzeln rekursiv in allen Unterverzeichnissen komprimiert bzw. dekomprimiert. |
-f |
Vorhandene Dateien werden ohne RĂźckfrage Ăźberschrieben. |
-d |
Decompress, d.h. die angegebene Datei (Archiv) wird in das aktuelle Verzeichnis entpackt. |
-l |
Details zum Archiv anzeigen, z.B. Kompressionsrate |
-c |
Schreibt auf die Standardausgabe (i.d.R. der Monitor). |
-q |
UnterdrĂźckt alle Meldungen. |
-t |
Prßft die Integrität des Archivs. |
-h |
Zeigt eine Ăbersicht aller Optionen. |
Das Entpacken einer Datei erfolgt mit gleicher Syntax mit gunzip (Syntax):
gunzip [options] Datei [weitere Dateien]



