Rhododendron wird grundsätzlich gar nicht beschnitten. Es werden nur die abwelkenden Blüten herausgebrochen – möglichst nicht schneiden – damit die Pflanze ihre Kraft nicht unnötig in die Bildung von Samenkapseln steckt, sondern in die Entwicklung der Triebe und der Blütenknospen für das nächste Jahr.
Das Herausbrechen ist in den ersten Jahren wichtiger. Bei einem äteren Rhododendron macht es nicht mehr so sehr viel aus.
Mein Schwiegervater hat einer 20 Jahre alten Rhododendron volständig bis zum Hauptstamm herunter geschnitten, da dieser in den letzten Jahren sehr unter der Trockenheit im Sommer gelitten hatte und kaum noch grüne Triebe hervorbrachte. Im darauffolgenden Jahr trieb er so wunderschön an nahezu allen Stellen aus, das es eine wahre Freude war.
Kleiner Tipp: zieh Handschuhe an, da die Knospen klebrig sind






