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Backspace als “Zurück”-Taste im Firefox unter Ubuntu

about:config im Firefox

Firefox Screenshot -about:config

Wer den Mozilla Firefox unter Windows benutzt hat dort bereits standardmäßig die Backspace-Taste als Shortcut mit der Zurück-Schaltfläche des Browsers verknüpft. Im Prinzip so, wie es im Internet Explorer auch ist. Unter Ubuntu ist das seit einiger Zeit schon nicht mehr so, auch unter der 10.4 (Lucid) leider nicht. Ändern lässt sich das recht einfach in der config des Firefox’en.
Über die Eingabe “about:config” in die Adresszeile gelangt man zur Firefox Config. Dort suchen wir den Eintrag “browser.backspace_action” als Wert steht dort meißt standardmäßig der integer: 2.

Eine Änderung in 0 bringt die erwartete Änderung im Verhalten des Fuchses.

Ein paar Wallpaper mit Linux als Thema

ubuntu_sexy_wallpaper

Da ich nun auch auf meinem eeePc endlich wieder einen Desktop habe, wollte ich mir doch auch gleich mal ein schönes Wallpaper holen, ein paar Links:

Wallpaper nvidia ubuntu girlubuntu heroes wallpaperubuntu bubbles wallpaperoffizielle ArtworksNature Ubuntu Grass WallpaperDie guten alten heise linuxmotive

kostenloses deutsches Handbuch für Ubuntu 10.4 downloaden

Wie Golem vor kurzem berichtete, hat Galileo Computing ein Handbuch zu Ubuntu 10.04 (LTS Lucid Lynx) als Linux Openbook veröffentlicht. Dieses kann man online lesen als HTML downloaden.

Wer lieber die 1.104 Seiten starke gedruckte Ausgabe lesen möchte, findet diese z.B. bei Amazon für 39,90 EUR. (ISBN: 978-3-8362-1654-8)

Weitere Informationen zum Thema:
http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/

LTS Lucid Lynx

Visuelle Effekte von Ubuntu 10 auf EeePc

Soweit war die Installation und Grundkonfiguration kinderleicht. WLANs wurden erkannt und konnten verbunden werden. Der Stromverbrauch ist noch etwas zu hoch, darum werde ich mich noch kümmern müssen. Aber was ich gern testen wollte war, ob auf diesem EeePc 1008 die visuellen Desktop Effekte anständig aussehen. Also unter SYSTEM->Erscheingsbild->Visuelle Effekte das ganze aktivieren… Aber Hoppla: alle Checkboxen gesperrt. Na da muss es doch nen Weg geben. Weiterlesen →

Silvershield USB-Steckdosenleiste unter Ubuntu Linux installieren

Da ja nun Ubuntu meinen EeePc ziehrt, musste ich nun auch die Software zur Programmierung meiner Terrarien-Steckdosen (Gembird Silver Shield) neu installieren. Da gibts doch auch was fürs Linux ?-D

Ja gibt es bei SourceForge. Sogar eine kurze Anleitung zur Installation für Noobs wie mich.

tar xzvf sispm_ctl-2.1.tar.gz
cd sispm_ctl-2.1
./configure
make
make install

Note: The compiled application is named sispmctl since 2.0 without the underscore!

This installs the applicationsis pmctl in /usr/local/bin. If you want to install the application to a different directory,
call ./configure –prefix=/your/preferred/dir.
The web-interface skins are installed under $prefix/httpd/sispm_ctl/skin?; the default skin is pre-selected with the doc symbolic link in the $prefix/httpd/sispm_ctl directory

Leider klappte es nicht gleich auf Anhieb, es fehlte ein C-Compiler:

configure: error: no acceptable C compiler found in $PATH

Ein kurzes googeln brachte aber schnell die Lösung:

sudo apt-get install linux-kernel-headers
sudo apt-get install build-essential

Ggf. muss noch ein apt-get update gemacht werden, aber danach sollten alle gängigen Compiler und Development libraries zur Verfügung stehen. Also auch die, die man für die Installation von Gembird Silver Shield SIS-PM Control benötigt.
Allerdings – nein das stimmt nicht ganz – ausgerechnet die von mir benötigte lib-usb ist nicht verfügbar. Also auch noch ein

sudo apt-get install libusb-dev libusb-0.1-4

nun klappte die Installation des Silvershild SIS-PM endlich.

Pakete deinstallieren unter Ubuntu Linux

Häufig will man installierte Pakete auch wieder deinstallieren. Installieren geht mit apt-get install und deinstallieren entsprechend mit apt-get remove. Man merkt aber bald, dass dabei viele Dateien zurückgelassen werden, wie z.B. Konfigurationsfiles.

apt-get –purge remove <package> heißt die Antwort, bzw.
apt-get –purge autoremove <package>

Aufbau & Funktion von Cron-Tab & Cron-Jobs

Beim Lesen des Artikel von www.lpi-certification.de habe ich mich entschlossen, einen kurzen Artikel zu schreiben, da ich das immer wieder nachschlagen muss.

Aufbau der cron-Tabellen

cron-Tabellen bestehen aus beliebig vielen Zeilen. Kommentare werden durch # in Spalte eins eingeleitet. Sie gelten bis zum Zeilenende. Leerzeilen werden ignoriert.

Nach der Deklaration lokaler Variablen folgt die eigentliche Tabelle. Diese besteht aus sieben Spalten pro Zeile. Die ersten fünf Spalten spezifizieren den Ausfügrungszeitpunkt. Die sechte Spalte enthält den Namen des Users, unter dessen Account der Dienst ausgeführt wird. Der Rest wird als siebte Spalte interpretiert und enthält die auszuführenden Befehle.

Die Terminfelder

Das erste Feld beinhaltet die Minute, das zweite die Stunde, das dritte den Tag, das vierte den Monat.  dow steht für den Wochentag (day of the week).

Innerhalb der Terminfelder können die Angaben als Zahlen (im Feld month und dow auch über die englischen Namen) erfolgen. Mehrere Einzeleinträge sind möglich. Sie werden durch Kommata getrennt. Auch Bereiche können angegeben werden. 2,3,4,6 kann auch als 2-4,6 angegeben werden. Das *-Zeichen wird als Joker eingesetzt, das den Bereich ersetzen kann (<erstes Element>-<letztes Element>). Die Felder werden durch ein TAB voneinander getrennt.

Beispiele einer cron-Tabelle

Beispiel einer Crontab:

#minute hour    mday    month   wday    who     command
# Kommentar jede Minute ausführen:
*       *       *       *       *       root    sh /volume1/pfad/script.sh

# Jeden Tag um 22:00 h ausführen:
0       22      *       *       *       root    sh /volume1/dpfad/sript2.pl

# Jeden Sa. um 23:00 h ausführen:
0       23      *       *       6       root    sh /volume1/pfad/script3.sh

# Alle 5 min ausführen:
*/5     *       *       *       *       root    sh /volume1/pfad/script4.pl

# Alle 2 Std. ausführen:
00      */2     *       *       *       root    sh /volume1/pfad/script5.sh

# Von Mo. bis Fr. um 01:00 Uhr ausführen
0       1       *       *       1-5     root    sh /volume1/pfad/script6.pl
Der Aufbau ist also wie folgt zu verstehen:
 * * * * * auszuführender Befehl
 ┬ ┬ ┬ ┬ ┬
 │ │ │ │ │
 │ │ │ │ └──── Wochentag (0-7) (Sonntag =0 oder =7)
 │ │ │ └────── Monat (1-12)
 │ │ └──────── Tag (1-31)
 │ └────────── Stunde (0-23)
 └──────────── Minute (0-59)

Ich meine mich zu erinnern, dass es systemabhängige Unterschiede gibt, was Tabulator bzw. Leerzeichen zwischen den Feldern angeht. In jedem Fall aber ist dies ein Unterschied.

httpd Special – Confixx/Plesk

apache

Je nach Confixx bzw. Plesk – Version ist anpassen der php.ini-Werte immer so eine Sache. Confixx möchte ja bekanntlich der Chef sein und alles selber mach. Entsprechend sit der dauerhaft sicherste Weg die confixx_mhost.conf von Confixx erstellen und pflegen zu lassen.  Daher die oft gebrauchten Anweisungen

Weiterlesen →

Dateien unter Linux zwischen 2 Rechner mit SSH kopieren

tux-2

Um Dateien von einem Rechner zum anderen zu kopieren, kann man einfach FTP benutzen, was aber gerade bei entfernten Servern zum einen nicht sonderlich sicher und zum anderen nicht möglich (weil kein FTP verfügbar) ist. Eines ist aber sicherlich verfügbar – SSH!

Also dann eben per SSH…

der Befehl: SCP

scp datei  benutzer@maschiene:/ziel/verzeichnis/dateiname

Voilà – passwortphrase beantworten und Kopierfortschritt ansehen und freuen :-D

Packen und Endpacken mit dem Befehl *tar

Zum Anfertigen von Backups ist es unerlässlich und für einen Linuxuser ein Standardwerkzeug. Das “.tar”-Archiv:

Die oder besser gesagt eine Syntax für ein tar (anfertigen:)linux-icon

tar -cvzf file.tar.gz inputfile1 inputfile2

Die entsprechende Syntax um das tar (zu entpacken:)

tar -xvzf file.tar.gz

Die Optionen für tar / gzip im Detail:

literal, locale, shell, shell-always, c, escape

-r, –reverse reverse order while sorting

-R, –recursive list subdirectories recursively

-s, –size (with -l, print size of each file, in blocks)

-S  (sort by file size)

–sort=WORD   (extension -X, none -U, size -S, time -t,)

version -v, status -c, time -t, atime -u,

access -u, use -u

–time=WORD            with -l, show time as WORD instead of modification

time: atime, access, use, ctime or status; use

specified time as sort key if –sort=time

–time-style=STYLE     with -l, show times using style STYLE:

full-iso, long-iso, iso, locale, +FORMAT.

FORMAT is interpreted like `date’; if FORMAT is

FORMAT1<newline>FORMAT2, FORMAT1 applies to

non-recent files and FORMAT2 to recent files;

if STYLE is prefixed with `posix-’, STYLE

takes effect only outside the POSIX locale

-t                         sort by modification time

-T, –tabsize=COLS         assume tab stops at each COLS instead of 8

-u                         with -lt: sort by, and show, access time

with -l: show access time and sort by name

otherwise: sort by access time

-U                         do not sort; list entries in directory order

-v                         sort by version

-w, –width=COLS           assume screen width instead of current value

-x                         list entries by lines instead of by columns

-X                         sort alphabetically by entry extension

-1                         list one file per line